Jobs

Wir sind auf der Suche nach engagierten, offenen, neugierigen, teamfähigen, selbstständigen Profis, die uns teilweise schon ab Juni 2020 bei der Umsetzung und Durchführung des Festivals unterstützen wollen und einen unvergessenen, einmalig magischen Theatersommer im idyllischen Harz im Kreise der THEATERNATUR Familie verbringen möchten. Wir wollen keinen Hehl draus machen – es gibt immer viel zu tun. Wir suchen deshalb speziell Mitarbeiter*innen die ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein mitbringen und auch über den beruflichen Tellerrand hinausschauen und allen Kollegen*innen gern unter die Arme greifen und mit anpacken wo Hilfe benötigt wird.

 

Bühnentechniker*in (m/w/d) –  2 Stellen zu besetzen

Beleuchtungstechniker*in (m/w/d)

Tontechniker*in (m/w/d)

Mitarbeit*in Produktion (m/w/d)

Regieassistenz (m/w/d)

Bühnenbildassistenz (m/w/d)

Kostümassistenz (m/w/d)

 

Richte deine Bewerbung bitte ab sofort bis zur angegeben Bewerbungsfrist mit kurzem Motivationsschreiben, Lebenslauf und ggf. weiteren Unterlagen wie Zeugnissen und Arbeitsproben an den Teamleiter Produktion Jan-Hendrik Hermann.

Vollständige Bewerbungen bitte ausschließlich als PDF in einem Dokument per E-Mail an: bewerbung(at)theaternatur.de einreichen.

Diese Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Mittelzuweisung der Förderer. Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Weitere Informationen zum Kulturrevier Harz und dem Festival THEATERNATUR finden sich unter: www.kulturrevier-harz.de und www.theaternatur.de


Das THEATERNATUR – Festival der darstellenden Künste gibt es seit 2015 und stärkt als kultureller Leuchtturm den Harz als bedeutender Kulturstandort und setzt innovative, kraftvolle Impulse für die regionale, professionelle Theaterlandschaft. Es hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe in der Kunst- und Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts, Thüringens und Niedersachsens etabliert. Vor allem die Eigenproduktionen setzen sich mit Themen und Inhalten auseinander, die speziell für Einwohner und Gäste des Harzes interessant und anregend sind.

Getragen wird das THEATERNATUR vom Kulturrevier Harz. Im Jahr 2013 gegründet und mit derzeit 73 Mitglieder hat der eingetragene, gemeinnützige Verein das Ziel, länderübergreifend den Zugang der Harzer Bevölkerung an zeitgenössischer, professioneller Theaterkunst zu erleichtern und neues Interesse an den Freien Darstellenden Künsten und an der Region zu wecken. Der Verein ist seit 2014 Mitglied beim Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt. Eine feste Geschäftsstelle besteht seit Mai 2014. Finanziert wird das THEATERNATUR hauptsächlich durch Fördermittel des Landes und des Landkreises Harz, durch öffentliche Stiftungen, sowie Sponsoren und privaten Spendern.

Ob Schauspiel, Tanz, Konzert, Lesung, Kindertheater, oder ähnliches – die breite Programmvielfalt bietet jährlich immer wieder für jeden etwas und vermochte den Spielort auf diese Weise für verschiedene Publikumsschichten zu öffnen – ein gelungener Ansatz um Besucher in die strukturschwache Region zu holen. 2018 kamen an den 13 Festivaltagen knapp 2.500 Besucher*Innen zu den 38 Vorstellungen – etwa die Hälfte aus der Region. Der andere Teil kam von außerhalb des Oberharzes – aus Goslar, Magdeburg, Halberstadt, Wernigerode, Nordhausen, Bad Harzburg, Braunschweig sogar einige Besucher aus Leipzig, Halle, Celle, Bad Hersfeld, Erfurt, Berlin, Hamburg, Stuttgart und gar aus den USA, Frankreich und Österreich waren darunter.

Anlässlich des größten Jubiläums der Deutschen Geschichte nach 1945, wagt das Festival nun erstmals weiter als nur einen Sommer in die Zukunft zu blicken und plant eine, thematisch aufeinander aufbauende Doppelspielzeit für die Jahre 2019 und 2020. Während die erste Phase im Jahr 2019 unter dem Titel GRENZEN:LOS! die Unterschieden west- und ostdeutscher Lebensweisen zum Gegenstand der kreativen Untersuchung macht, werden im zweiten Jahr (2020) unter dem Motto ENDSTATION:EINHEIT? die vereinenden Aspekte im Mittelpunkt des Interesses stehen. Trennung und Zusammenkunft, Klischee und Erfahrungswert, Vorurteil und Neuentdeckung – 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es an der Zeit aufzuräumen, aufzuarbeiten und den letzten Schritt der Annäherung zu vollziehen.