PEER GYNT – Der Traum vom Ich
SCHAUSPIEL MIT LIVEMUSIK | NN THEATER, Köln
Wer bin ich – und wenn ja, wo? Henrik Ibsens „Peer Gynt“ wird oft als „norwegischer Faust“ bezeichnet und es geht um nichts Geringeres als die Suche nach dem Ich – und nach einem Ort, an dem man ankommen kann. Getrieben von der Hoffnung ein besseres Leben zu finden verlässt ein junger Mensch, Peer, sein Zuhause. Was, wenn die Suche nach dem eigenen Ich zugleich eine Suche nach Heimat ist? Wo ist dieser Ort zum Ankommen zu finden? Und was, wenn Heimat nicht das Ziel, sondern der Weg ist?
Das NN Theater Köln bringt diesen Klassiker als fantasievolle, rasante und tiefgründige Reise auf die Bühne. Drei Schauspielerinnen verkörpern gleichzeitig Peer: einen jungen Menschen, der aus einem norwegischen Dorf aufbricht – getrieben von Größenwahn, Sehnsucht, Lüge und Hoffnung. Peer taumelt durch Trolle, Abenteuer, Wahnsinn, Aufstieg und Absturz – immer auf der Suche nach einem besseren Leben, einer besseren Version seiner selbst. Peer Gynts Reise wird zu einem wilden Abenteuer. Mit Livemusik, schnellen Kostümwechseln und einem wandelbaren Bühnenbild entsteht ein kraftvoller Abend, der Klassiker und Volkstheater verbindet – komisch, poetisch, zugänglich. Der Stoff, aus dem die Träume sind, wird lebendig: Philosophie trifft auf Spielfreude, Theater wird zur Entdeckungsreise.
Für alle, die Peer Gynt lieben – und für alle, die ihn noch nie getroffen haben.
Trailer
Besetzung
Spiel: Christine Per, Irene Schwarz, Christina Wiesemann
Regie: Rüdiger Pape
Musik: Bernd Kaftan
Bühne: Michl Thorbecke
Kostüm Claus Stump, Andrea Uebel
Lichtdesign: Beppo Leichenich
NN THEATER KÖLN
Seit 1987 begeistert das NN Theater – ursprünglich als Straßentheater gegründet – sein Publikum „dort, wo Menschen zusammenkommen“: auf Marktplätzen, in Theatern, Industriehallen und beim eigenen Freiluftfestival im Kölner Süden. Mit verblüffend einfacher Bühne, Live-Musik und originellen Requisiten erschafft das Ensemble ein fantasievolles, humorvolles und zugleich tief berührendes Theatererlebnis. Dabei entstehen starke, poetische Bilder in einer ganz eigenen Ästhetik – zwischen Groteske, Suche nach Menschlichkeit und spielerischer Wucht.
Unter wechselnder Regie entdeckt die Gruppe große Klassiker wie Peer Gynt, Odyssee oder Molière neu: verspielt, flexibel, publikumsnah. 2012 wurde sie daher mit dem Kölner Ehrentheaterpreis ausgezeichnet. Ob im kleinen Rahmen oder für über 1.000 Zuschauer – jedes Stück entfaltet seine eigene Magie: zugänglich, frisch und mitreißend.








