CLARA HINTERBERGER

Regisseurin

IM SCHATTEN DER HEXEN

Clara Hinterberger ist 1989 in Bonn geboren und hat Schauspiel- und Musiktheaterregie bei Prof. Cornel Franz an der Theaterakademie August Everding studiert und war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Im Rahmen ihres Studiums entstanden Inszenierungsarbeiten zu Henry Purcells „Dido und Aeneas“, ein Hörspiel zu Elfriede Jelineks „Über Tiere“ und „Wohltemperierte Gemütlichkeit“, ein Projekt zu Orpheus in der Unterwelt. In „Silentium oder die Angst des Beamten vor dem Präzedenzfall“ erkundete sie akustisch einen Musiklesesaal in der Staatsbibliothek München. Ihre Inszenierung des Stücks „Kein Licht“ von Elfriede Jelinek wurde zum Körber Studio in Hamburg und zum 100Grad Festival Berlin eingeladen. Mit der Musiktheatercollage „Händel.Kafka.Klee “ schloss sie 2013 ihr Studium ab. Sie nahm im selben Jahr am FWF Forschungsprojekt „Oper anders denken“ unter der Leitung von Professor Barbara Beyer teil. In diesem Rahmen entstand ihr Inszenierungsexperiment zu „Cosi fan tutte“ von Mozart an der Kunstuniversität Graz und an der Deutschen Oper Berlin.

2015 setzte sie sich im in ihrer Inszenierung „Harz/Heimat/Megacities“ im Rahmen des TheaterNatur Festivals auf musikalisch-dokumentarischer Weise mit dem Ort Benneckenstein auseinander.

2016 assistierte sie u.a. bei David Marton und Nicolas Stemann an den Münchner Kammerspielen. Parallel erarbeitete sie im Projektraum LOTTE in Stuttgart eine begehbare Video- und Audioperformance über städtebaulichen Wandel durch Erinnerungen und entwickelte mit „Echo_Echo“ und „Jelinekoper“ zwei Live-Klanginstallationen für die Opernbude der Münchner Kammerspiele. Mit ihrem Musiktheaterprojekt „Audiogramm. Eine Stadtteilkomposition“ wurde 2016 die Spielstätte HochX eröffnet und es entstand  gemeinsam mit Gunnar Geisse und dem Team „Trugschluss#10“ eine musikalische Performance im Stadtraum München.

Beim diesjährigen THEATERNATUR Festival inszeniert Clara Hinterberger die Uraufführung des Kriminalromans „Im Schatten der Hexen“ von Kathrin R. Hotowetz.